Sozial, ökologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei

Überwachungsstaat
verhindern -
Familienfreundliches Coburg
2014 - Ein Blick zurück auf sechs Jahre Grün regiertes Coburg.
Familie
Familie ist dort, wo Kinder sind!
Diese „grüne" Definition der Familie kann auf alle Formen des Zusammenlebens ausgedehnt werden:
Die klassische Familie, die sog. Patchwork-Familie, Alleinerziehende und gleichgeschlechtliche Partnerschaften erhalten alle die gleiche Unterstützung -
Coburg ist eine Familienstadt !
Betreuungsangebote
Das grüne Coburg bietet kostenlose und bedarfsgerechte Betreuung für Kinder und Jugendliche an, wenn nötig auch für 24 Stunden.
Für jedes Kind unter 3 Jahren steht ein Krippenplatz zur Verfügung. Kindergartenplätze sind ebenfalls ausreichend vorhanden.
Auch die Ganztagsbetreuung für Schulkinder ist gewährleistet.
Für alle betreuenden Einrichtungen wird ausschließlich Fachpersonal eingestellt.
Vollwertige Ernährung
Das grüne Coburg übernimmt die Kosten für Verpflegung aller Betreuungseinrichtungen.
Für die Versorgung der Kinder werden ausschließlich ökologisch erzeugte Lebensmittel aus der Region verwendet.

Alle Kinder erhalten mindestens einmal am Tag eine vollwertige Mahlzeit, gerade im Hinblick auf den hohen Prozentsatz der Kinderarmut in Coburg:
22,8 % = 1350 Kinder!
Die ökologische Verpflegung wird in allen Schulen kostenfrei angeboten.
Kinderarmut - kein Thema !
Kinderarmut ist im grünen Coburg kein Thema mehr. Jedes Kind, das aufgrund der finanziellen Situation der Eltern unter die Armutsgrenze fällt, wird von der Stadt unterstützt, um Ausgrenzung zu vermeiden. Die Stadt Coburg übernimmt deshalb für diese Kinder eine „Patenschaft" und verpflichtet sich, „seine Patenkinder" bis zum Schulabschluss fürsorglich zu betreuen.
Hierzu wurde eine eigene „Patenstelle" eingerichtet, die Kontakt zu allen sozialen Einrichtungen unterhält und Hilfen offensiv bekannt macht. U.a. erhalten Kinder von Sozialhilfe- oder Hartz-IV-Empfängern alle Mittel (Material, Turnzeug etc.), die eine uneingeschränkte Teilnahme am Schulunterricht ermöglichen.
Durch diese „Patenstelle" werden positive Lebensbedingungen für alle Familien und Kinder geschaffen, damit es nicht zu Benachteiligungen und/oder Entwicklungsrückständen kommen kann.
Alle Kinder werden in ihrer Entwicklung so früh wie möglich unterstützt und gefördert.
Die Grüne Patenstelle im Detail:
Die Stadt Coburg installiert eine Anlaufstelle, die Ansprechpartnerin für Familien ist, deren Kinder unter die sog. Armutsgrenze fallen. Dies waren im Stadtgebiet im März 2007 22,8 %. Diese Stelle arbeitet selbständig und bietet Hilfe für junge Familien an, die diese freiwillig in Anspruch nehmen können. Allerdings soll auch auf die Betroffenen zugegangen werden und Hilfe angeboten werden können. Ob die Eltern Hilfe annehmen, entscheiden diese.
Dieses Hilfsangebot muss offensiv bekannt bemacht werden, z.B. durch eine Broschüre, die die Mütter im Krankenhaus nach der Entbindung bekommen. Diese Infos sind bei Frauenärzten auszulegen, um bereits die Mütter/Eltern während der Schwangerschaft
auf diese Unterstützungsmöglichkeit hinzuweisen. Auch bei Kinder- und praktischen Ärzten ist diese Broschüre auszulegen.
Ziel der Patenstelle ist es, allen Kindern die gleichen Chancen in ihrer Entwicklung zu ermöglichen. Es sollen soziale Konflikte und Notlagen erkannt und konkrete Hilfe geleistet werden, indem die Eigenkräfte der Familien gestärkt werden. Es ist eine partnerschaftliche Aktion zur Schaffung einer kinderfreundlichen Kultur.
So sind bei Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung, motorischen Entwicklung, seelischen Gesundheit und in der sozialen Kompetenz Hilfe anzubieten.
Vorhandene Hilfen sollen Eltern und Kindern bekannt gemacht und angeboten und neue Angebote entwickelt werden. Kinder sollen in ihrer Entwicklung so früh wie möglich gefördert werden.
Dadurch sollen Eltern und Kinder unbürokratisch unterstützt werden.
Es soll eine Stelle geschaffen werden, die unbürokratisch hilft und unterstützt und auch Anlaufstelle für seelischen Beistand ist. Eine Vertrauensbasis ist dafür Voraussetzung.
Grüner Familienpass
Alle Coburger Familien erhalten den grünen Familienpass, um z.B. Vergünstigungen für öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbad, Kinos etc. zu erhalten.
Allen Kindern steht somit das gleiche Angebot offen, unabhängig von der wirtschaftlichen Stellung der Eltern.
Teilhabe am Vereinsleben
Das grüne Coburg trägt die Mitgliedsbeiträge aller Kinder für Sport- und Kulturvereine und unterstützt damit die Teilnahme an angebotenen Vereinsaktivitäten.
Busverkehr
Die öffentlichen Verkehrsmittel im grünen Coburg sind für Kinder und Jugendliche bis zum Ende ihrer Ausbildung kostenlos, um sie zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu bewegen.
Dies ist im Sinne des Klimaschutzes absolut erforderlich.
Der so erzielte Gewohnheitseffekt fördert die spätere Bereitschaft zum Umsteigen auf Bahn und Bus.
Zuzug von Familien
Die Stadt Coburg fördert den Zuzug von Familien in Coburg:
Beim Erwerb von Wohneigentum wird ein zinsloses Darlehen gewährt, das innerhalb von 30 Jahren zurückzuzahlen ist.
Der Darlehensbetrag erhöht sich pro Kind.

Ökologisches Bauen wird gesondert gefördert/bezuschusst.
Sozialraumkonzept
Nach dem grünen Sozialraumkonzept entstehen in allen Stadtteilen und -bezirken Familienzentren.
Hier werden Betreuungs- und Freizeitaktivitäten für Jung und Alt angeboten, wie z.B. für minderjährige/junge Mütter und Väter.
Die Stadt Coburg stellt die Bedingungen dafür her, dass Kinderkriegen kein Karriere- und Armutsrisiko mehr ist.
Das grüne Coburg ist eine kinder- und familienfreundliche Stadt, vor allem auch im Sinne der älteren BürgerInnen.
So unterstützt die Stadt Coburg beispielsweise unkonventionelle Wohnformen, in denen Alt und Jung, Behinderte und Nichtbehinderte zusammenleben.
Wenn Sie Fragen und Anmerkungen zu diesem Konzept haben, wenden Sie sich bitte an unsere Stadträtin Angela Platsch.
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