Sozial, ökologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei

Überwachungsstaat
verhindern -
Nachhaltiges Coburg
Unser Programm für Coburg in Sachen Nachhaltigkeit
2014 - Ein Blick zurück auf sechs Jahre Grün regiertes Coburg.

Energieerzeugung in einem GRÜNEN Coburg
Durch Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Energien d.h. weg von atomar-fossiler Energiewirtschaft konnte die Umsetzung der Energiewende vor Ort erreicht werden!
Der Bürger-Windpark auf den Langen Bergen wurde von der SÜC initiiert
mit dem ZAW (Zentrale Abfall Wirtschaft) wurde das Müllheizkraftwerk um eine Biogasanlage erweitert
In einzelnen Stadtteilen sowie verschiedenen Straßenzügen wird durch den Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung vor Ort Strom erzeugt. Die entstehende Wärme wird zu Heizzwecken und zur Warmwasserbereitung verwendet. Dies wird vor allem in auswärtsliegenden Stadtgebieten wie Neershof oder Scheuerfeld praktiziert, wo ein Anschluss an das Fernwärmenetz nicht möglich ist.
Ehemals stillgelegte Wasserkraftwerke im Stadtgebiet wurden durch technische Beratung und zinsgünstige Kredite (z.B. „ruhende" Wasser- und Mühlenrechte im Stadtteil Neuses) wieder in Betrieb genommen und produzieren Energie.
Alle Dachflächen von städtischen Gebäuden bei entsprechender Statik, Dachausrichtung, Dachneigung dienen der Energiegewinnung durch Fotovoltaik-Nutzung, sowie Warmwassergewinnung.
Energiesparen und Energieeffizienz in einem GRÜNEN Coburg
Durch gezielte Energie-Sparberatung auf allen Stadtteilebenen wurde der Energieverbrauch an fossiler Energiegewinnung annähernd auf NULL heruntergefahren
Die Stadtverwaltung wurde um ein Umweltreferat als Stabsstelle für Nachhaltigkeit und Energie erweitert
Durch das räumliche Nebeneinander von Energieerzeugern und Energieverbrauchern wurden ‚Energie-Inseln‘ geschaffen (z.B. Biogasanlage - Gärtnerei; direkte Strom- und Wärmeabnahme)

Durch eine städtebauliche Verdichtung und Sanierung von Industriebrachen werden innerstädtischer Flächen optimal genutzt
Durch den Bau eines Erdspeichers zur Pufferung von Wärmeüberschüssen beim Müllheizkraftwerk wird einer Wärmevernichtung im Sommer entgegengewirkt
Die Förderung bei Gebäudedämmung, die Installation von solarthermischen Anlagen zur Brauchwassererwärmung und Installation CO 2 -neutraler Heizungstechnik machte aus allen Eigenheimen Niedrigenergiehäuser und NULL-Energiehäuser
Die Stadt Coburg hat mit dem gesamten Gebäudebestand Vorbildfunktion zu Energiesparen und Energieeffizienz übernommen,
Ein neues Tarifsystem für Strom- und Gaskunden wurde eingeführt bei dem das Strom- und Energiesparen belohnt wird
Das 50/50 Konzept wurde auf alle Bildungsstätten im Stadtbereich ausgeweitet, das heißt Einsparungen bei Strom- und Heizkosten kommen zur Hälfte der Schule, zur Hälfte der Stadt Coburg zugute.
Nutzung lokaler Kurierdienste für Briefverkehr, Paketzustellung, wurde verstärkt, so daß lange Transportwege durch andere Postzusteller vermieden werden.
Das ‚Nachhaltige Bauen‘, Energieeffizienz und Energieeinsparung wurde verbindlicher Teil der Bauleitplanung.
Die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg und die Einbeziehung in städtische Projekte führte zu einer Kosteneinsparung und förderte die Bildungsqualität an der Hochschule.
Die Stadtverwaltung spart jährlich bis zu 50% Prozent Energie ein und wurde gleichzeitig Energieproduzent (Strom, Wärme; Vorbildfunktion).
Ökologisch orientierte Mobilität in einem GRÜNEN Coburg
Förderung von Car-Sharing (z.B. AUTO parat e.V.)
Förderung des Radverkehrs
Emissionsvermeidung durch schadstoffarme oder schadstofffreie Antriebstechniken und kurze Wege zwischen Arbeit und Wohnen.
Nachhaltige Verkehrsplanung: Straßennetz: Optimierung vor Neubau, Flächenbegrenzung für ruhenden Verkehr (Parkhäuser Vertikalbau...)
Verkehrsvermeidung: durch attraktives Freizeitangebot in der Stadt, Sportanlagen und Ausweisung von Spielstraßen.
Regionale Produkte und Stoffkreisläufe in einem GRÜNEN Coburg
Biologische Landwirtschaftsbetriebe und Gärtnereien sind bevorzugte Lieferanten für öffentliche Küchen und Schulmensen
landwirtschaftliche und gewerbliche Produkte werden regional vermarktet

Tauschringe und Selbsthilfeeinrichtungen, die Güter und Dienstleistungen ohne Geldtransfer tauschen werden gefördert (durch Werbung Zeitungsanzeigen )
Kleingärtnern in der Stadt, die ökologisch orientiert ihre Flächen betreuen und bewirtschaften werden durch niedrige Pachtbeträge unterstützt

regional vorhandene Baustoffe wie Holz aus der Region (Hackschnitzel)
Abfallvermeidung und Recycling in einem GRÜNEN Coburg
Das Prinzip Mehrweg vor Einweg bei Festivals und Veranstaltungen ist verpflichtend (Leihgeschirr, Pfand auf Flaschen und Gläser, Verbot von Getränkedosen).
Eine höhere Recyclingquote bei Abfällen hat zur Etablierung eines Müllsortiersystems geführt, das mit einer höheren Recyclingquote als der Bisherigen Wertstoffe von Restmüll trennt.
Getrennte Erfassung biologischer Abfälle und energetische Verwertung sowie Produktion von Humus und Kompost schont die Umwelt.
Konsequenter Einsatz von Recycling-Papier oder „Direkt-Recycling"-Produkten in der Stadtverwaltung und verwendung von Tintenpatronen und Tonerkartuschen für Drucker und Kopierer mit Refill-Technik
Nachhaltiges Wassermanagement in einem GRÜNEN Coburg
Regenwassernutzung (z.B. über Zisternen) ist inzwischen gesetzlich verankert und bei Neubau verpflichtend.
Ein Rückbau von versiegelten Flächen und somit Rückführung des Oberflächenwassers zum Grundwasser und nicht Abführen in Vorfluter wie bisher

Eine Flächenversiegelung für Parkflächen wurde minimiert durch Vertikalbauweise bei Parkhäusern und Einsatz von Aufzugtechnik mit kundenfreundlichem Hol- und Bringservice.
Dach- und Fassadenbegrünungen sind vor allem in Hinterhöfen der Innenstadt weit verbreitet.
NULL - Streusalzverwendung im städtischen Bereich
Durch naturnahe Forstwirtschaft mit standortgerechter und stabiler Laubholzbestockung und Aufforstungen in Wasserschutzgebieten konnte eine Verbesserung der Wasserqualität sowie eine Steigerung der Wasseraufnahmefähigkeit der Böden erreicht werden.
Renaturierung der Itz und anderer im Stadtgebiet vorhandener Fließgewässer und naturnahe Gestaltung von Überschwemmungsbereichen.
Erhalt und naturnahe Pflege von städtischen Grünflächen: Bepflanzung mit standortgerechten Sträuchern und Bäumen, Verbesserung der Humusqualität und Versickerungsmöglichkeiten von Oberflächenwasser
Text als pdf (Größe: 44 kB; Downloads bisher: 433; Letzter Download am: 10.09.2010)
Wenn Sie zu diesem Thema noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Stadtrat Wolfgang Weiß oder unser Vorstandsmitglied Bernd Carl.
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