Sozial, ökologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei

Überwachungsstaat
verhindern -
Antrag "politischer Umweltbeauftragter"
Hintergrund
Antrag
Antrag zur Stadtratsitzung am 05.05.2008
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kastner,
der Stadtrat möge beschließen:
Aus der Mitte des Stadtrates wird ein/eine Umweltbeauftragte/r berufen, der/die Aufgabe hat, umweltbewusstes Verhalten in Coburg zu fördern, ökologischen Belangen im Verwaltungshandeln der Stadtverwaltung Beachtung zu verschaffen und in der Öffentlichkeit ökologisches Bewusstsein zu verstärken.
Die Verwaltung wird beauftragt, eine Satzung zur näheren Regelung des Ehrenamtes eines/einer Umweltbeauftragten vorzubereiten und dem Stadtrat zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.
Für die Tätigkeit des/der Umweltbeauftragten kommen u. a. folgende Inhalte in Betracht:
Begleitung und Beratung der Stadtverwaltung in ökologischen Fragen
Unterstützung der lokalen Agenda 21
Einbringung ökologischer Gesichtspunkte in die Bauleitplanung
Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Umweltschutz
ökologische Aus- und Fortbildungsmaßnahmen
Vertretung der Stadt Coburg in Gremien mit Umweltbezug
Ansprechpartner/in für Fragen des Umweltschutzes
Umsetzung aller Vorgaben, Bedingungen und Ziele, die sich aus der Mitgliedschaft der Stadt Coburg im Klimabündnis ergeben
Begründung:
Nachhaltige Entwicklung erfordert, dass Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Aspekten zu beachten sind. Umweltbelange sind auf Augenhöhe mit allen anderen stadtplanerischen und verwaltungstechnischen Belangen abzuwägen. Im kommunalen Umweltschutz ist Durchsetzungskraft gefordert, aber auch die Kompetenz, vorsorgende und planerische Maßnahmen durchzuführen. Dies alles muss von einer zentralen Stelle/Person aus geschehen und koordiniert werden, um zielgerichtet und erfolgreich arbeiten zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Ergebnis
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